31. Internationales Pokalschwimmen 2021 in Steinfurt

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Matilda Büchel erreichte bei jedem ihrer fünf Einzelstarts eine neue Bestzeit

Groß war die Vorfreude bei den Schwimmern des SV Greven auf das Internationale Pokalschwimmen im Burgsteinfurter Freibad. Rund ein Jahr waren die meisten von ihnen nicht bei einem Wettkampf vom Startblock gesprungen, da ließen sie sich auch vom Dauerregen nicht die Laune verhageln. Dass sie nach der langen Pause das Schwimmen nicht verlernt haben, beweisen neun Gold-, acht Silber- und sieben Bronzemedaillen, dazu erreichten sie 32 neue Bestzeiten.

Der Goldhamster im SV-Team war dabei eindeutig Justus Domning (Jahrgang 2005). Dreimal belegte er den ersten Platz, über 800 Meter Freistil schwamm er in 10:28,73 Minuten zudem einen neuen Vereinsjahrgangsrekord. Auf den kürzeren Freistilstrecken zeigte sich Lucy Springensguth (2004) in herausragender Form. Über 100 Meter Freistil unterbot sie in 1:05,53 Minuten ihren eigenen, erst zwei Monate alten Jahrgangsrekord, über die doppelte Distanz schwamm sie in 2:23,81 Minuten ebenfalls zum Rekord. Für diese Leistung wurde sie auch mit der Goldmedaille belohnt.

Ein wahres Mammutprogramm hatte sich Sophie Kroner (2004) für diesen Wettkampf ausgesucht. Bei zwölf Starts legte sie insgesamt fast 2,5 Kilometer im Becken zurück, darunter gehörten auch die 800 Meter Freistil, bei denen sie den Vereinsjahrgangsrekord nur knapp verpasste. Über die Silbermedaille freute sie sich trotzdem. Weitere Bestzeiten bestätigen den positiven Trend.

Elijah Palkovic (2006) zeigte seine Stärke über die Rückenstrecken. Sowohl über 100, als auch über 200 Meter musste er nur einem Konkurrenten aus Eschweiler den Vortritt lassen und belegte jeweils den zweiten Rang. Matilda Büchel (2009) verpasste als Vierte zwar knapp einen Podestrang, konnte sich bei ihren Starts aber jeweils deutlich um mehrere Sekunden verbessern. Über die anstrengenden 200 Meter Lagen und 100 Meter Schmetterling, die sie zum ersten Mal überhaupt schwamm, zeigte sie tolle Leistungen.

Auch Neele Pfennig (2008) blieb bei jedem ihrer fünf Starts deutlich unter ihren bisherigen Bestzeiten. Zweimal unterbot sie ihre persönlichen Rekorde sogar um mehr als 15 Sekunden, das Ergebnis waren zwei vierte und zwei fünfte Plätze. Julius Domning (2008) ging zweimal an den Start und schwamm zweimal eine überzeugende neue Bestzeit. Hannah Grabbe (2004) belegte Plätze im Mittelfeld.

Viele Medaillen gingen auf das Konto der Grevener Mastersschwimmer. So belegte Jan Kleimeier (AK 30) zweimal den ersten Platz, Sophie Zeggelaar (AK 20) gewann Gold und Silber, Robert Hupka (AK 30) schwamm auf die Plätze eins und drei, Carolin Culemann (AK 30) entschied die 200 Meter Lagen für sich und Vera Schlautmann (AK 25) wurde mit einer Bronzemedaille geehrt. Einzig Niels Albrecht (AK20) musste im Einzel als Vierter auf eine Medaille verzichten, doch durch seine Leistung in den Staffeln ging auch er nicht leer aus.

Denn über 4x100 Meter Rücken und 4x100 Meter Brust belegten die Grevener Herren den Silberrang, in der Freistilstaffel wurden sie Dritte. In den Lagenstaffeln verpassten sowohl die Männer-, als auch die Frauenmannschaft das Podest als Vierte knapp. Gleiches galt für die 8x50-Meter-Freistil-Mixedstaffel. Zunächst hatten sich die SV-Schwimmer noch über den dritten Platz gefreut, doch nach der Rücknahme einer Disqualifikation blieb nur Blech statt Bronze. Trüben konnte das die erfolgreiche Rückkehr ins Wettkampfbecken aber auch nicht mehr.

von Jan Kleimeier
01.09.2021

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