Deutscher Mannschaftswettbewerb im Schwimmen 2008 in Gelsenkirchen

Für die Jüngeren war es einer der größten Wettkämpfe des Jahres überhaupt - der deutsche Mannschaftswettbewerb im Schwimmen "Nordwestfalenklasse 2008" in Gelsenkirchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Wettkämpfen, zählte hierbei das Teamergebnis. So konnten das Mannschaftsgefühl und der Zusammenhalt nochmals gestärkt werden.

Alle Disziplinen (von der 50-Meterstrecke bis zu 1500 Metern) mussten pro Geschlecht zweimal geschwommen werden. Dabei achteten die Kampfrichter besonders darauf, dass jeder Schwimmer maximal fünf Mal startete. Die Endzeiten der einzelnen Schwimmer rechneten sie in Punkte um und ermittelten anschließend die Gesamtgruppenpunktzahl.

Die TVE-Mädchen erreichten nach all ihren Starts den sechsten Platz von elf - nicht ganz fair, da ihnen Punkte aberkannt wurden, was sie ungerecht fanden. Malin Machate schwamm zwar die 800 Meter Freistil, wurde aber nachträglich aus der Wertung genommen, da sie zu jung für den Wettkampf war.

"Wären Malins Punkte dabei, wären wir Fünfter geworden", erklärt Trainerin Margitta Tollkühn, "die Zeiten waren alle durchweg gut und sogar Best-zeiten dabei."

Die Jungen landeten trotz guter Einzelleistungen auf dem letzten Platz. "Wir arbeiten dran", motivierte Tollkühn ihr Team. Teilweise lag das Ergebnis aber auch an dem dünn aufgestellten Team. Sieben Schwimmer waren nötig, um alle Strecken zu besetzen. Die männlichen TVE-Schwimmer waren zu acht, wobei einige von ihnen sehr jung sind.

Deshalb blieben auch zu Ende des Wettkampfes einige Strecken unbesetzt, da die jüngeren Schwimmer nicht mehr fit genug waren. Besonders zu loben sind die Leistungen der Kleineren, die sich trotz ihres Alters schon auf den Langstrecken versuchten.

Bei den Mädchen nahmen Anna Baackmann (Jg 1995), Jessica Berning (`94), Jana Büchter, Claudia Plagge (beide Jg 1992), Chantal Czech (`95), Eva Hock (`94), Malin Machate (`99), Alena Rosenthal (`95), Vera Schlautmann (`94), Eva Strehlke (`93) Patrizia Kittelmann (`93), Kim Kleimeier (`91) und Franziska Frische (`94) für den TVE teil.

Für die Jungen starteten Jonathan Hildmann (`98), Lukas Holt-kamp (`98), Michael Howe (`93), Jan Kleimeier (`88), Marco Möller (`88), Sebastian Obermeyer (`97), Stephen Obermeyer (`93) und Max Teutemacher (`93).

von Marleen Meyerhoff, Grevener Zeitung


Am Sonntag überzeugten besonders die TVE-Schwimmerinnen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Bezirksklasse, die den sechsten Rang von zehn Teams belegten.

Nach einem Jahr Pause konnte sowohl eine TVE-Damen- als auch eine Herrenmannschaft starten. Bei den Mannschaftsmeisterschaften müssen alle olympischen Strecken zwei Mal durchgeschwommen werden.

Die Damenmannschaft bestand aus Anna Baackmann, Jessica Berning, Jana Büchter, Chantal Czech, Franziska Frische, Eva Hock, Patrizia Kittelmann, Kim Kleimeier, Claudia Plagge, Alena Rosenthal, Eva Strehlke und Vera Schlautmann.

Großen Anteil an der guten Platzierung der Damen bei diesen Meisterschaften hatte vor allem Anna Baackmann, die zwei Mal Zweite wurde (über 50m Brust in 0:39,68 Min. und 100m Brust in 1:28,17 Min.) Jana Büchter erreichte ebenfalls einen zweiten Platz über 100 Meter Schmetterling in 1:25,98 Minuten. Auch Kim Kleimeier erschwamm sich mehrere zweite Plätze, über die Rückenstrecken (50m in 0:35,73 Min., 100m in 1:19,02 Min. und 200m in 2:53,82 Min.) Erste Plätze steuerten Claudia Plagge und Vera Schlautmann zum Gesamtergebnis bei. Claudia Plagge wurde über 200m Lagen in 3:04,29 Minuten Erste. Vera Schlautmann schlug gleich zwei Mal als Erste an (200m Freistil in 2:29,96 Min. und über 100m Freistil in 1:07,92 Min.). Ihre Zeit von 10:53,92 Minuten über 800 Meter Freistil bedeuteten den zweiten Platz und gleichzeitig ein neuer Vereinsrekord.

In der Herrenmannschaft starteten Jonathan Hildmann, Lukas Holtkamp, Michael Howe, Jan Kleimeier, Marco Möller, Max Teutemacher, Sebastian und Stephen Obermeyer. Die Herrenmannschaft hatte nicht allzu große Chancen gegen die etablierten Teams, da sie aus sehr jungen Schwimmern besteht. Am Ende gab es dann auch den elften und damit letzten Platz. Gute Platzierungen erreichte nur Jan Kleimeier, der drei Mal Zweiter wurde (100m Lagen in 1:06,67 Min., 50m Freistil in 0:26,17 Min.; 50m Rücken in 0:30,91 Min.). Alle anderen Schwimmer überzeugten aber mit persönlichen Bestzeiten, die sie auf fast jeder Strecke schwammen. Die Trainerin Margitta Tollkühn zeigte sich sehr zufrieden.

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